Wer mit VirtualBox arbeitet, wird es schon festgestellt haben: Die Dateigröße der virtuellen Festplatten bläst sich recht schnell auf.
Ist sowohl das Client-System MS Windows, kann man wie folgt vorgehen, um die Dateigröße der dynamisch wachsenden Festplatte wieder etwas zu verkleinern:
- Die virtuelle Maschine starten und die Festplatte so weit wie möglich defragmentieren. Ziel ist es den freien Festplattenplatz möglichst in einem großen zusammenhängenden Block haben.
- Ist das Client-System MS Windows, kann man mit “sdelete -c” den freien Speicherplatz ‘nullen’. Auch mit nullfile sollte es funktionieren. Andere Betriebssystem mögen dazu andere Tools haben. Ich wäre dankbar, wenn jemand weiß, wie man das ‘nullen’ unter Linux/Ubuntu hinbekommt.
- Die virtuelle Maschine herunterfahren.
- Vom Host aus die virtuelle Platte komprimieren. Das geht laut Doku mit
VBoxManage modifyvdi [dateiname.vdi] --compact. In meinem Fall musste ich aber statt des Dateinames die Harddisk-UUID (ohne die geschweiften Klammern) nehmen, die in der virutalbox.xml steht, z.B.:VBoxManage modifyvdi 6B726F68-6E6D-6564-6961-2E6465203A29 --compact
Auf diesen Weg habe ich mit VirtualBox 3.0.8 ein 17 GB großes VDI wieder auf knappe 4GB gebracht.














